Bimbalon, Bier und die Rekorde

Leider, leider bin ich in dieser Liste nicht vorhanden, aber wir harren der Dinge die da kommen werden: 

Das älteste deutsche Bier
... steht im Museum von Alzey bei Mainz. Es stammt aus dem Jahre 353 und wurde bei Ausgrabungen in einem Tonkrug unter den Ruinen eines römischen Kastells gefunden...

Das stärkste Bier
...gemessen am Alkohol- sowie Stammwürzegehalt, ist das Samlichlaus Bier aus der Züricher Brauerei Hürlimann AG (Schweiz). Die 0,25 ltr. Bottle wird für ca. 11,00 DM (8.90 SFR.) angeboten. Bei ca. 20 Grad C hat dieses dunkle Bier 14,93 Vol % Alkohol und eine Stammwürze von ca. 29 Prozent...

Die längste Fassbiertheke der Welt
...stand am 07.April 1995 im österreichischen Weißkirchen. 40 x 40 Meter war diese Theke groß und hatte 40 Zapfstellen, aus denen sogar 40 verschiedene Biere flossen...

Die kleinste Bierflasche der Welt
...enthält ca. 10 mlt. Guinnes Bier und ist mit richtigem Kronkorken versiegelt...

Die größte Auswahl an Biersorten in Deutschland
...bieten Euch Ellen und Günher Pohlenz in Köln. An Ihrem Kiosk im belgischen Viertel gibt es über 2500 Sorten Bier ...

Die kleinste Bierflasche mit Bügelverschluss der Welt
...stellte die Züricher Gasthaus Brauerei WÄDI- Brau- Huus am 24.Februar 1992 in Wädenswil (Schweiz) vor. Diese Minibottle ist 11,5 cm hoch und hat bei einem Durchmesser von 4 cm ein Fassungsvermögen von 40 ml...

  ...Sammlungen...

Bierdeckel
... die meisten Bierdeckel hat Leo Piesker aus dem österreichischem Langenzersdorf. Seine Sammlung umfasst 148.230 Stück aus 163 Ländern der Erde...

Etiketten
... die meisten Bieretiketten sammelte Jan Solberg aus dem norwegischem Oslo, nämlich 424.868 verschiedene Etiketten...

Weizenbiergläser
... die meisten Weizenbiergläser sammelte Walter Geißler aus dem bajovarischem Nürnberg, nämlich 3556 verschiedene Gläser...

...Lokale...
... das größte Bierlokal steht in München das "Mathäser" .Täglich werden dort etwa 48.000 Liter Gerstensaft ausgeschenkt. das Lokal wurde 1829 gegründet und 1955 wieder neu aufgebaut nachdem es im 2. Weltkrieg zerstört wurde...

... den größten Biergarten besitzen ebenfalls die Münchner den "Augustiner Biergarten", der 1901 eröffnet wurde und Platz für 5200 Gäste bietet, jedoch im Vergleich zum "Mathäser" an Spitzentagen nur läppische 10.000 Liter Bier verkauft...
 

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Der Brauprozess in verständlichen Schritten erklärt !

Trotz modernster Technik ist Bierbrauen auch heute noch eine Kunst. Denn auf die Erfahrung des Braumeisters und seinen sensiblen Gaumen kann nicht verzichtet werden. Schließlich soll ein charakteristisches, wohlschmeckendes Bier entstehen. Um gleich bleibende Qualität zu gewährleisten, erfolgt der Brauprozess in vielen Stufen und wird ständig überwacht.

In großen Malzsilos "reifen" die angekeimten und gedarrten (getrockneten) Gerstenkörner

zu Braumalz. Dieses Malz wird geschrotet und zusammen mit Wasser in einen Maischbottich gegeben. Beim Erhitzen auf mehreren Temperaturstufen verwandelt sich die Stärke des Malzes in Malzzucker. Die löslichen Bestandteile werden nun von den unlöslichen im Läuterbottich einer Art Filter getrennt. Anschließend fließt die gereinigte Würze in die Sudpfanne und wird zusammen mit dem Hopfen gekocht. Vor den Verlassen der Sudpfanne wird die Stammwürze des zukünftigen Biers bestimmt. Dann muss die Würze durch eine Art Lagertank Zentrifuge den "Whirlpool", wo unter anderem Hopfenrückstände ausgesondert werden. Die Würze wird nun gekühlt und im Gärtank mit Hefe versetzt. Während der Gärung wird der in der Würze enthaltenen Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Resultat ist das so genannte "Jungbier", das in Lagerbehältern nachgären muss. Vor der Abfüllung in Fässer und Flaschen läuft das fertige Bier nochmals durch einen Filter und wird, befreit von Trübstoffen und restlichen Hefezellen, appetitlich "blank".

Obergärig oder Untergärig?

Ein kleiner Unterschied zeigt große Wirkung. Auf die Hefe kommt es an! Die nämlich verwandelt den Malzzucker der Würze in Alkohol und Kohlensäure.
Um gleich bleibende Qualität zu bekommen, verwenden die Brauer Reinzuchthefe, die sortenrein aus einer einzigen Hefezelle herangezüchtet wird. Man unterscheidet dabei untergärige und obergärige Heferassen. Obergärige Hefe verrichtet ihre Arbeit die Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad und steigt nach der Gärung an die Oberfläche des Jungbieres. Mit dieser Hefe werden u.a. Weizenbiere, Alt und Kölsch gebraut. Untergärige Hefe benötigt Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad. Sie setzt sich nach der Gärung am Boden des Gärtanks ab. Mit dieser Hefe werden Biere wie z.B. Pilsener, Export oder Märzen hergestellt.
Stammwürze

Stammwürze ist der Gehalt an Extrakt in der Würze vor der Gärung. Dabei besteht der Extrakt aus gelösten Inhaltsstoffen von Hopfen und Malz (z.B. Maltose, Dextrine, Hopfenöle). Die Stammwürze wird im Sudhaus vor dem so genannten Ausschlagen bestimmt.
Der Alkoholgehalt von Bier

Ausgehend von der Stammwürze, also beim Export Bier beispielsweise 12 %, vergärt die Hefe etwas mehr als ein Drittel davon zu Alkohol, so daß im fertigen Export Bier etwa 5 % Vol. Alkohol enthalten sind. Der Alkoholgehalt schwankt von 2,5 % Vol. beim Leichtbier bis etwa 7,5 % Vol. beim Doppelbock. Bier ist das alkoholhaltige Getränk mit dem geringsten Alkoholgehalt.

Export

Der Name Export Bier kommt aus dem Biersteuerrecht; er bezeichnet ein Bier mit einer Stammwürze von mindestens 12 %. Damit unterscheidet man von Vollbier (mindestens 11 % Stammwürze) oder Bockbier (mindestens 16 % Stammwürze). Ursprünglich kommt der Name "Export" tatsächlich vom Export in ferne Länder; um dem Bier für den langen Weg mehr Haltbarkeit mitzugeben, wurden sie stärker als die normalen Vollbiere eingebraut.
Wie viel Kalorien hat Bier?

Bier ist ein vergleichsweise kalorienarmes Getränk. 100 g enthalten 45 Kalorien, ein halber Liter Bier also 225 Kalorien. Nur Mineralswasser, Kaffee und Tee ohne Milch und Zucker, Mager- und Buttermilch sind kalorienärmer als Bier.
Wie lange dauert es, bis Bier fertig ist?

Man braut das Bier in drei große Schritten: Im Sudhaus mischen wir Wasser und Malz, so daß die wertvollen Bestandteile des Malzes in Lösung gehen; die entstandene Würze wird zusammen mit dem Hopfen gekocht. Dieser Vorgang dauert etwa acht Stunden. Bei der Hauptgärung vergärt die Hefe den Malzzucker zu Alkohol und Kohlensäure. Die Untergärung nimmt etwa acht Tage in Anspruch. Im Lagerkeller lässt man das  Bier je nach Biersorte sechs bis acht Wochen ruhen und reifen. Dann ist das Bier fertig zum Trinken - um so frischer desto besser!
 

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