Bimbalon, Bier und die Gesundheit

Bier & Gesundheit

Bier ist gesund!
Bier steht oft im Ruf, gesundheitsschädlich zu sein, aber weit gefehlt!
Wie zahlreiche Untersuchungen belegen, verringert sich bei mäßigem Biergenuss die Gefahr an einer Herz- oder Gefäßkrankheit zu leiden. Dieser Schutzmechanismus hängt wohl direkt mit dem Alkohol zusammen, da er bei Wein- oder in geringerem Ausmaß bei Spirituosenkonsumenten ebenfalls festgestellt wurde.

Wie viel darf man trinken?
Auch zur zu konsumierenden Menge sagen diese Studien etwas aus. Bei einem Alkoholkonsum von 20 g/Tag liegt die Sterblichkeit bei weniger als 50 % des Wertes, den Abstinenzler für sich verzeichnen können. Im Bereich von 20-40 g/Tag ist der Wert sogar noch etwas niedriger. Selbst 40-80 g/Tag sind nach einer Studie von Prof. Ulrich Keil gesünder als Abstinenz. Ab 80 g/Tag wird allerdings der Wert von Abstinenzler überschritten und steigt dann sprunghaft an. Über diesen Schwellenwert, bei dem Alkoholkonsum vom Positiven in's Negative umschlägt sind sich die Wissenschaftler allerdings nicht einig. So reicht die Spanne von 2 Bier (je 0,5l) bis 6 Bier am Tag. Man kann also annehmen, dass 4 Bier am Tag den gleichen Wert ergeben, wie ihn ein Abstinenzler aufweisen kann, bei 2 Bier lebt man am gesündesten.
Allerdings variiert dieser Wert auch von Geschlecht zu Geschlecht. Man geht davon aus, dass für Frauen die Hälfte der Menge, welche für Männer empfohlen wird, anzuraten ist.

Wer muss sich trotzdem zurückhalten?
Es gibt viele Gruppen, bei denen Alkoholkonsum trotzdem nicht angeraten ist.
Am bekanntesten sind die Auswirkungen auf Schwangere. Sie sollten am besten fast ganz auf Alkohol während der Schwangerschaft verzichten, da sonst die Gefahr der Hyperaktivität, einem zu niedrigem Geburtsgewicht oder anderer gesundheitlicher Schäden beim Kind deutlich ansteigt.
Auch Menschen die regelmäßig Medikamente zu sich nehmen müssen, sollten mit ihrem Arzt oder Apotheker beraten, welche Wechselwirkungen hier beim Alkoholkonsum entstehen.

Wann wird es gefährlich?
Generell gilt natürlich, dass die Auswirkungen einer Alkoholsucht die positiven Auswirkungen mäßigen Alkoholkonsums in den Schatten stellen.
Wird der Alkoholkonsum also zur Sucht, ist die Grenze eindeutig überschritten.

Ich habe noch Fragen!
Wer jetzt noch nicht Bescheid weiß, kann sich bei leichten Fragen sicherlich an mich wenden. Ich empfehle aber, dass man sich meine Erläuterungen von einem Apotheker oder von einem Arzt bestätigen lassen sollte und evtl. Probleme mit diesen bespricht.